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mani_asgari@gmx.de

میرزاآقا عسگری (مانی)

ﻣﻴﺮﺯﺍﺁﻗﺎﻋﺴگرﻯ(ﻣﺎﻧﻰ) شاعر، نویسنده و پژوهشگر ﺩﺭ ﺳﺎﻝ۱۳۳۰ در اسدآباد همدان ﺯﺍﺩﻩ ﺷﺪ. ﺁﻓﺮﻳﻨﺶ ﺍﺩﺑﻰ ﺭﺍ ﺩﺭ ﻧﻮﺟﻮﺍﻧﻰﺁﻏﺎﺯ ﻛﺮﺩ. ﻧﺨﺴﺘﻴﻦ ﻛﺘﺎﺏ ﺷﻌﺮﺵ ﺩﺭسال ۱۳۵۴ﻣﻨﺘﺸﺮ ﺷﺪ ﻭ ﺗﺎﻛﻨﻮﻥ ۴۴ ﺟﻠﺪ ﺍﺯ ﺁﺛﺎﺭﺵ ﺑﻪ ﭼﺎﭖ ﺭﺳﻴﺪه‌اﻧﺪ. مانی از ﭘﺎﻳﻴﺰ ۱۳۶۳ مقیم ﺁﻟﻤﺎﻥ است. برخی از سرودهها و نوشتههای ﺍﻭ ﺑﻪ ﺯﺑﺎﻧ‌‌ﻬﺎﻯ آلمانی، دانمارکی، انگلیسی، ژاپنی و...ﻣﻨﺘﺸﺮ ﺷﺪﻩاند. مانی عضو اتحادیه‌ی نویسندگان آلمان است.
سایت فریدون فرخزاد:      http://www.farrokhzad.info
برنامه ی مانی را در باره ی فرهنگ، ادبیات و جامعه در این سایت بخش صوتی و تصویری می توانید ببینید و بشنوید.

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مانی
Kurze Gedichte
تاريخ نگارش : ۲۶ آذر ۱٣٨۴

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  Kurze Gedichte von:
MirzaAgha Asgari(Mani)
 
 
 
 
 
Die Nacktheit
 
Die Nacht
und ewige Abgeschiedenheit.
Der Mond zieht den Felsen aus
und ich dich.
Die nackten Felsen
ziehen sich das Mondlicht an
und ich mir dich!
 
 
 
Die Flüsse
 
Diese Flüsse
die dein Gesicht und Lächeln
zum Meer bringen,
haben eine Quelle.
Wie meine fließende Tage
die von dir kommen
und das Gesicht des Seins
zur Ewigkeit tragen!
 
 
Der Schnee
 
Ein Schneeblatt
auf dem Baum
Ein Schneeblatt auf meinem Haar.
Wenn der Frühling käme
die Bewegung   der Knospen
auf dem Baum
und ein weiteres Schneeblatt
auf meinem Haar!
 
 
 
Warum ?
 
Warum finde ich nicht
ein Gedicht wie sein Dichter
oder einen Dichter
wie sein Gedicht?
 
 
Der Glaube
 
Ohne das Meer
sind Schiffe bedeutungslos.
Die Schiffe sterben aber im Meer!
Ohne Glaube
ist der Mensch bedeutungslos.
Die Menschen sterben aber
in der Erstarrung des Glaubens!
 
 
Engel
 
Der Engel kommt hinunter
riecht die rote Rose
und wird erdend!
Ich stehe auf
und rieche die rote Rose
und werde die Brise!
 
 
Die Wahrheit
 
Wenn die Erde sich dreht,
  hängen wir ahnungslos herunter.
Wenn aber die Wahrheit sich   ändert,
fallen wir um,
wenn wir unwissend bleiben!
 
 
Der Vogel
 
Der Vogel
schlägt seinen Kopf
gegen die Fensterscheibe.
Er glaubt,
da ss sie ein freier Raum ist!
Wir schlagen unsere Köpfe
an den Steinen des Glaubens.
Und wir wissen nicht,
da ss er keine Freiheit ist.
Glauben ist wie ein Gefängnis!
Freiheit ist ein Glaube!
 
 
Beerdigung
 
Weder in der Erde
noch in den weinenden Worten,
begrabt ihr ihn
in der Illusion,
in der er starb.
Wie ihr, eure Schö ِ nheit
im Spiegel versteckt.
 
Weder in der Wüste
noch im brennenden Wind,
begrabt ihr die Pflanze in der Quelle,
vertrocknet   in Sehnsucht nach ihr.
Wie ihr eure Samen
im Mutterleib des Spiegels pflanzt.
 
Weder in Tr ä nen
noch im Flüstern,
begrabt ihr ihn im Schoß
der für ihn nicht gen ِ öffnet war.
Wie ihr die Wahrheit
in eurem Herzen versteckt
 
Und wenn sich jemand findet,
der sich
auf das Sterben der Sch ِ önheit freut,
begrabt ihr ihn
weder im Ha ss
noch im Feuer
sondern in seinem bitteren Namen.
Wie das eure die H äss lichkeit
ins Gesicht des Teufels versetzt.
 
Und mich
Weder im Exil,
noch in meinen verlassenen Büchern,
sondern in das Land versetzt
für das ich gelebt habe.
 
 
 
Die Erkl ä rung
 
 
Sie kamen zurück,
die Henker,
deren unschuldige Gesichter
dem meiner Freunde glichen.
 
Sie ِ öffneten
die sich überkreuzenden Sappen
in meinem Kö ِ rper ,
damit meine rote Seele
vom Winde verweht wird.
 
Sie kauten meine Körperteile
in den S ä rgen ihrer Münder.
Dann bekleideten sie frö ِ hlich ,
meinen Namen mit der Erde.
 
Die Erde tanzte
und die Steine
wurden ein z ä rtliches Lied.
 
Der   rote Zyklon
drehte sich
auf den sich überkreuzenden Wegen.
 
Sie erkannten mich
als angenehmes Gesicht des Lebens,
versteckten ihre Todesgesichter!
 
Meine Freunde,
die das reine Gesicht meiner Henker hatten,
umkreisten mich mit dem Feuer des Todes.
 
Eine Ähre
schien auf der Kreuzung.
Auf der Kreuzung
der Dichter!
 
Sie suchten zwischen meinen Fingern
und nahmen die Vö ِ gel mit.
Sie warfen die Sterne meines Mundes
in die dunkle Schlucht.
Frö ِ hlich tanzten sie
auf der traurigen Nachricht meines Todes.
 
In meinem Mund
wurde jedes Wort zu einem Mond.
Der Mond schmolz in den dunklen B ä umen .
Die Sterne stickten die rote Milchstrasse.
Die Vögel flogen
in meinen klaren Wörtern zurück.
 
Auf der Kreuzung
schien die weiße Ähre des Gedichtes .
 
Dann erkannten sie:
"Ich bin ein strahlendes Gesicht der Liebe
versteckt in der Hülle der Stille"
 
Die Freunde
die das reine Gesicht des Todes
in sich trugen,
wurden unter alten Decken
auf der Kreuzung dunkel,
bevor sie begriffen:
 
"Ich bin der Tod,
der sich
in den Gesichtern ihres Lebens versteckt."
 
 
 
In der Hütte
 
 
In der Hütte,
breitet sich Nacht um Jugendfrische
und des Engels Sonnenglanz.
 
In der Hütte,
der Dichter,
ruhelos,
seine Hand ertastet
die Sonne.
 
In der Hütte,
Sonne und Mond
berührt durch des Dichters Kuss.
 
In der Hütte,
zwei Vögel,
singend,
froh, Gleichklangmelodie.
 
In der Hütte
- sp ä ter -
bei ihnen,
ein frohes Kind,
frei wie Vögel sind.
 
Sie hö ِ ren nicht mehr
-in der Hütte-
berstende Bomben;
die drei toten Vögel.
 




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